Steuerliche Förderung

 

Nach dem Bundesministerium für Gesundheit kann die Förderung der Mitarbeitergesundheit steuerlich geltend gemacht werden. Übernimmt der Arbeitgeber die Kosten für Präventionskurse nach § 20 SGB V, so sind diese bis zu 600 Euro pro Mitarbeiter pro Jahr steuer- und sozialabgabenfrei (§ 3 Nr. 34 EStG).

Förderung durch Krankenkassen

 

Immer mehr Krankenkassen bieten spezifische Konzepte für Betriebliches Gesundheitsmanagement an. In diesem Zusammenhang ist beispielsweise eine finanzielle Bezuschussung für Unternehmen möglich, die BGM konsequent umsetzen. Somit fördern die gesetzlichen Krankenversicherungen die Teilnahme an diesen Präventionskursen durch einen Zuschuss. Die Kursteilnehmer tragen dadurch nur einen geringen Eigenanteil.

Steuerfreie Zuwendungen durch Sachbezüge

 

Bis zu einer Freigrenze von 44 Euro im Monat, werden Sachbezüge als steuerlich begünstigte Zuwendungen des Arbeitgebers eingestuft (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG). Bis zu dieser Höhe fallen weder für den Arbeitgeber, noch für den Arbeitnehmer Steuern und Sozialversicherungsabgaben an. Beschäftigten können somit Gesundheitsdienstleistungen bezuschusst werden, wodurch gesundheitsbewusstes Verhalten begünstigt werden kann.