Wie genau läuft ein BGM-Prozess ab?
 

1. Schritt: Vorbereitung

Das betriebliche Gesundheitsmanagement richtet sich am Bedarf, individueller Wünsche und den vorhandenen Ressourcen aus. Die Erfassung dieser Komponenten bildet die Grundlage für eine effektive Planung zukünftiger Maßnahmen.

  • Kontaktaufnahme und Sondierungsgespräche

  • Erfassung von Wünschen und Zielvorstellungen der Unternehmensleitung

  • Analyse individueller Voraussetzungen

  • Maßnahmen zur Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 

  • Nutzen von Fördermöglichkeiten

 

2. Schritt: Analyse

​Hierbei wird die gesundheitliche Situation der Beschäftigten analysiert. Weiterhin werden potentielle Gesundheitsressourcen ermittelt. Daraus ableitend können zielführende Maßnahmen geplant werden.

  • Mitarbeiterbefragung

  • Arbeitssituationsnanalyse (ASiA)

  • Gesundheitszirkel

  • Arbeitsplatzbegehung, Beurteilung der Arbeitsplatzergonomie

  • Mitarbeiter-Interview

3. Schritt: Planung

​Auf der Basis der Analyseergebnisse startet die Planungsphase. Entsprechend der Ergebnisse werden adäquate Ableitungen zu Maßnahmen getroffen, die zielgerichtet zur Verbesserung beitragen können. Hierbei wird zwischen Verhaltens- und Verhältnisprävention unterschieden (siehe 4. Schritt).

 

4. Schritt: Durchführung

Gemeinsam definierte Ziele und Maßnahmen der Planungsphase werden hier konkret realisiert.

 

5. Schritt: Evaluation

​Durch eine exakte Wirksamkeitsüberprüfung der umgesetzten Maßnahmen kann der Erfolg und die Nachhaltigkeit des BGM´s gesichert werden. Bereits in Schritt 1 muss geklärt werden, worauf es Ihnen ankommt. Darauf aufbauend kann jede einzelne Maßnahme ausgewertet und beurteilt werden.

  • Wirksamkeitsprüfung

  • Evaluation und Ergebnisanalyse

  • Optimierung der BGM-Struktur und ausgewählter Maßnahmen

 

 

6. Schritt: Prozessoptimierung

​Im Rahmen der Prozessoptimierung werden nochmals alle einzelnen Schritte überprüft. Hierbei werden Anpassungsvorschläge und Handlungsalternativen ausgearbeitet. Die Prozessoptimierung dient gleichzeitig als Neustart des BGM-Prozesses. Die Ergebnisse werden für eine erneute Bedarfsermittlung sowie Analysephase genutzt.